Ihr habt bestimmt schon davon gehört, dass regelmäßige Saunabesuche gesundheitsförderlich sind. Sie stärken die Abwehrkräfte und helfen, resistenter gegen Erkältungskrankheiten und Atemwegserkankungen zu werden. Was man beim Saunabesuch beachten muss, davon handelt dieser Artikel.

Die Sauna ist eine Wohltat für Körper und Geist. Die Haut wird sehr gut durchblutet und wirkt dadurch jünger und straffer. Durch das Schwitzen werden Giftstoffe aus dem Körper abtransportiert. Die kalten Güsse danach sorgen für eine Verfeinerung der Poren. Das Immunsystem wird gestärkt, da Abwehrstoffe im Körper mobilisiert werden. Das lymphatische System wird nämlich aufgrund der Überwärmung extrem angeregt.

Hier nun meine Sauna-Tipps:

Eure Haut bzw. euer Körper sollte immer ganz trocken sein, wenn ihr in die Sauna geht, um den besten Schwitzgrad zu erreichen. Mit warmen Füßen ist eine gute Durchblutung von Kopf bis Fuß gewährleistet.

Ihr solltet nie bis zum Exzess in der Sauna bleiben. Wenn euch schlecht wird oder ihr euch nicht mehr wohl fühlt, sofort raus! Die individuelle Zeit hängt von Größe, Gewicht und Alter ab, daher gebe ich hier keine Hinweise auf die Dauer des Saunabesuchs. Mehr als 15 Minuten sind meines Erachtens nach allerdings für niemanden geeignet!  Wenn ihr euch nicht mehr gut fühlt, ist das ein sicheres Zeichen, dass ihr den Schwitzraum verlassen solltet. Um den Blutdruck nicht unnötig ins Schwanken zu bringen, langsam aufstehen und keine Ruckartigen Bewegungen machen.

Egal, ob Aufguss oder nicht – wenn ihr aus der Sauna draußen seid, solltet ihr kurz Luft schnappen (auch jetzt im Winter!). Danach kommt der kalte Guss. Dadurch wird der Körper abgehärtet und der Kreislauf kommt ordentlich in Schwung. Außerdem erfrischt es die Haut und sie fühlt sich straffer an, die Poren werden verfeinert. Durch die Nachkühlung wird die Körpertemperatur reguliert, um Nachschwitzen zu vermeiden. Wenn ihr euch nicht abkühlt, bedankt sich euer Körper mit Kopfschmerzen und Schwindelgefühlen.

Wenn der Saunabesuch kurz war, ist auch die Abkühlung kurz, und umgekehrt. Ihr solltet mit dem kalten Guss bei den Füßen beginnen. Zuerst den linken Fuß mit dem Wasserstrahl kühlen, dann die linke Hand, dann der rechte Fuß und die rechte Hand. Nun den Wasserstrahl langsam zum Herzen führen. Jetzt seid ihr abgekühlt und könnt komplett ins Kaltwasserbecken abtauchen (wenn ihr euch traut!).

Anschließend kommt die zweite Saunarunde. Nicht vergessen: gut abtrocknen und auf warme Füße achten! Nun nochmal abkühlen, wie oben. Eine dritte Runde wärmt den Körper nocheinmal aus der Tiefe auf. Jetzt sind alle Stoffe aus der Haut ausgeschieden und sie benötigt Fett. Deshalb solltet Ihr euch ganz am Ende eures Saunabesuchs eincremen oder mit einem guten Öl einreiben.